Redakteur On September - 1 - 2014

Das Wohnklima in den deutschen Städten wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Dazu gehören nicht nur die Infrastrukturen wie die verkehrstechnische Erschließung und die bereitstehenden Möglichkeiten, medizinische Versorgung in Anspruch zu nehmen, seine Einkäufe zu tätigen und die Kinder zur Schule oder in eine Kindertagesstätte zu schicken. Der Wert eines Wohnumfelds wird in ebenso hohem Maße dadurch bestimmt, ob Freizeitanlagen wie Sportstadien, Freibäder oder größere Grünflächen gut zu erreichen sind. Natürlich müssen die Freizeit- und Grünanlagen auch gut gepflegt sein, wenn sie bei der Bewertung der Wohnlagen Pluspunkte bringen sollen. Dabei spielt wiederum die Bewässerung der Grünanlagen eine wichtige Rolle. Und genau dafür steht jede Menge moderne Technik zur Verfügung.

Von der Wasserversorgung abgeschnittene Grünanlagen bewässern

Oftmals befinden sich öffentliche Grünanlagen an Stellen, an denen es keinen Anschluss an die städtischen Wasserleitungen gibt. Nicht überall eignen sich die Bedingungen, um vor Ort beispielsweise einen Brunnen zu bohren. Hinzu kommt, dass die Kosten für eine Brunnenbohrung ziemlich hoch sind. Dadurch lohnen sie sich für städtische Betriebe nicht, die per Gesetz dazu gezwungen sind, immer die günstigen Bewässerungssysteme für öffentliche Grünflächen zu nutzen. Hier sorgen mobile Wasserfässer vom Hersteller CEMO für Abhilfe. Sie sind mit Auflagenkufen versehen, um sie leicht aufstellen und sicher auf der Ladefläche eines Lastkraftwagens transportieren zu können. Mobile Wasserfässer mit einem Nutzinhalt von weniger als 7.000 Litern bekommen Auflagenkufen aus hochdruckimprägniertem Holz mit. Wasserfässer ab 7.000 Liter Nutzinhalt werden serienmäßig mit Auflagenkufen aus Stahl versehen. Als Sonderausführung sind optional auch Auflagenkufen aus verzinktem Stahl für die mobilen Wasserfässer verfügbar.

Welche Vorteile bieten mobile Wasserfässer?

Ein entscheidender Pluspunkt der mobilen Wasserfässer ist, dass sie eine Einfüllöffnung mit einem Durchmesser von 420 Millimetern haben. So können sie sehr schnell betankt werden. Noch dazu sind die Wände der mobilen Wasserfässer mit einem Schallschutz ausgestattet. So können sie auch ohne Lärmbelästigung für die Anwohner rund um die Uhr befüllt werden. Die Auslauföffnung ist als Flansch mit drei Löchern ausgelegt. Er ist kompatibel mit den handelsüblichen automatischen Bewässerungssystemen, die beispielsweise hier bei diesem Anbieter vorgestellt werden. Ein echter Pluspunkt für den täglichen praktischen Einsatz der mobilen Wasserfässer ist die an der Stirnseite angebrachte Skala, mit deren Hilfe sich der jeweilige Füllstand mit einem kurzen Blick ablesen lässt. Damit lässt sich ein Wasserengpass am Einsatzort durch rechtzeitiges Nachfüllen komplett verhindern. Ein weiterer Vorteil der mobilen Wasserfässer von CEMO ist, dass sie sich vollständig an die Umgebung anpassen lassen. Dafür sorgt die Tatsache, dass der Hersteller die Wasserfässer auch in Sonderfarben liefern kann. So wird die Optik einer öffentlichen Grünanlage durch die Vorratsbehälter für die Bewässerungssysteme nicht beeinträchtigt.

Automatische Bewässerungssysteme sparen den Kommunen Zeit und Geld

Werden öffentliche Grünflächen oder die Grünanlagen von Stadien, Wohngebieten oder Golfplätzen manuell bewässert, kann das auf Dauer ziemlich kostenintensiv werden, denn die menschliche Arbeitskraft muss für jede einzelne Einsatzstunde bezahlt werden. Automatische Bewässerungssysteme dagegen sind eine einmalige Investition, für die im laufenden Betrieb nur ein geringer Wartungsaufwand anfällt. Ein täglicher Kontrollgang reicht bei automatischen Bewässerungsanlagen aus, die direkt an die Wasserleitungen angeschlossen sind. Werden Beregnungsanlagen mit mobilen Wasserfässern betrieben, kommt lediglich das regelmäßige Nachfüllen der Wassertanks hinzu. Außerdem gelten moderne automatische Bewässerungssysteme zutreffend als sehr langlebig. Über den Amortisationszeitraum hinaus verschaffen sie den Kommunen über viele Jahre hinweg die Chance zu erheblichen Reduzierungen der Unterhaltskosten für öffentliche Grünanlagen. Das gilt bei der Sportplatzberegnung ebenso wie bei der Golfplatzberegnung und der Bewässerung von Parkanlagen.

Moderne Beregnungsanlagen sind flexibel anpassbar

Ein echter praktischer Pluspunkt ist die Tatsache, dass Beregnungsanlagen sehr individuell an die Wünsche der künftigen Nutzer und an die vor Ort zu beachtenden Ansprüche der Bepflanzungen angepasst werden können. Möglich macht das der modulare Aufbau, wie beispielsweise ein Blick auf die neuesten Produkte von der Firma Kärcher beweist. Die komplette Palette ist mit standardisierten Anschlüssen versehen. So können die Pumpen, Schläuche und Sprühdüsen nach Belieben miteinander kombiniert werden. Damit erhält jede in einer Grünanlage oder einem Garten vorhandene Pflanze genau die Menge Wasser, die sie zu einem guten Gedeihen benötigt. Das macht die Bewässerungstechnik von Kärcher für den privaten Anwender ebenso interessant wie für den gewerblichen Nutzer. Die Wassersprühsysteme können gefahrlos auch auf den Grünflächen kommunaler Kindereinrichtungen und Schulen oder im Umfeld von Behörden eingesetzt werden. Der bei den Beregnungssystemen dieses Herstellers verwendete Druck von maximal vier Bar sorgt dafür, dass auch von einem platzenden oder mutwillig beschädigten Schlauch kein Risiko für die im Umfeld befindlichen Menschen ausgeht. Lediglich etwas nass könnten sie werden. Das bewirkt die optional verfügbare Ausstattung mit Druckminderern und spezieller Technik zum Schutz vor einer Drucküberlastung, was gleichzeitig auch die Bewässerungstechnik selbst vor Beschädigungen durch einen vorzeitigen Verschleiß schützt.

Der Einstieg in die Bewässerungstechnik ist zum kleinen Preis möglich

Auf Marktplätzen, in Fußgängerzonen und in den Eingangsbereichen kommunaler Einrichtungen wird die Umgebung fast überall durch Blumenkübel, Blumenkästen oder die Anlage von Hecken und Zierbeeten verschönert. Gerade diese Bepflanzungen erfordern an heißen Sommertagen sehr viel Aufmerksamkeit und Pflege. Städtische Betriebe, die an dieser Stelle wertvolle Arbeitszeit und damit dauerhaft Ausgaben sparen möchten, sollten einen neugierigen Blick auf die Einsteigersets werfen, wie sie hier auf der Webseite von Gardena angeboten werden. Sie sind günstig von der Anschaffung her und können ähnlich wie die Technik von Kärcher durch standardisierte Anschlüsse nach dem Baukastenprinzip erweitert oder kombiniert werden. Bei Gardena finden sich beispielsweise auch spezielle Bewässerungssysteme, die in Gewächshäusern zum Einsatz kommen können. Für städtische Betriebe sind sie dann interessant, wenn eine eigene Gärtnerei zur Zucht der für die öffentlichen Grünanlagen und Blumenkästen benötigten Pflanzen oder zu Ausbildungszwecken betrieben wird.

Bewässerungssysteme sind interessant für kommunale Vermietungsbetriebe

Viele deutsche Kommunen sind nicht nur für die Pflege der öffentlichen Grünanlagen zuständig. Sie besitzen noch eigene Wohnanlagen, deren Grünflächen natürlich ebenfalls gut gepflegt werden müssen. Geschieht das nicht, reduzieren sich die Chancen, die Wohnungen zu einem guten Preis vermieten zu können, sehr erheblich. Häufig greifen städtische Betriebe an dieser Stelle auf die Angebote ortsansässiger Dienstleister zurück. Doch das ist auf Dauer eine Vorgehensweise, von der die Budgets der Kommunen stark belastet werden. Die Stadtverwaltung, die Sorgen um einen im optimalen Fall ausgeglichenen kommunalen Haushalt möglichst gering halten möchte, ist deshalb gut beraten, wenn sie die Ausgaben für externe Dienstleister senkt. Das ist sowohl bei öffentlichen Grünanlagen als auch bei den Grünflächen in kommunalen Wohngebieten mit den automatischen Bewässerungssystemen möglich. Spezielle Timer für die Bewässerungsanlagen sorgen dafür, dass die Bepflanzungen in der Nacht den künstlich erzeugten Regen bekommen. So wird die normale Nutzung der Grünflächen tagsüber in keiner Weise eingeschränkt. Außerdem lassen sich im Nachtbetrieb die kostengünstigeren Nachtstromtarife für elektrisch betriebene Pumpen nutzen und die Kosten deutlich reduzieren.

Versenkberegnung – die besonders sichere Variante der Bewässerung

In öffentlich zugänglichen Grünanlagen muss genau wie in Kindereinrichtungen und Schulen die so genannte Verkehrssicherungspflicht erfüllt werden. „Stolperfallen“ durch aus dem Boden herausragende Sprühdüsen einer Beregnungsanlage sollten deshalb konsequent vermieden werden. Hierfür erweisen sich die Versenkregner als ratsames technisches Hilfsmittel. Einige aktuelle Modelle von Gardena kommen ohne einen Stromanschluss aus. Sie können Energie durch ein integriertes Solarmodul selbst erzeugen und in einem eingebauten Akku speichern. Beim Einsatz dieser Technik können städtische Werke zum Vorbild bei der Nutzung umweltfreundlicher und erneuerbarer Energien werden. Gleichzeitig werden dadurch Stromkosten für den Antrieb der versenkbaren Beregnungsanlagen vermieden. Sicher sind sie allemal, weil der Schacht nach der Versenkung der Bewässerungstechnik vollautomatisch mit einer Klappe abgedeckt wird. Auch bei den Versenkregnern können praktischerweise die Einsatzzeiten mit einem Timer vom Nutzer individuell programmiert werden. Die zu beregnenden Flächen lassen sich ebenfalls wunschgemäß steuern. Als besonders flexibel gelten dabei die Vielflächen-Versenkregner. Sie eignen sich beispielsweise auch für die vollautomatische und wartungsarme Bewässerung von Golfplätzen oder den Grünflächen eines stadteigenen Zoologischen Gartens.

Für besonders empfindliche Pflanzen – Tropfbewässerung mit Micro-Drip-Systemen

Wenn städtische Betriebe im Umfeld von Behörden Zierbeete anlegen, dann muss bei der Bewässerung Rücksicht auf die unterschiedlichen Ansprüche der einzelnen Pflanzenarten genommen werden. Gerade das würde einen immensen personellen Aufwand erfordern, wenn die Bewässerung dieser Beete von Hand erfolgen würde. Das ist im 21. Jahrhundert auch nicht mehr notwendig, denn dafür steht intelligente Technik in Form der Micro-Drip-Systeme zur Verfügung. Diese Systeme sind mit einem Steuercomputer ausgestattet. Darüber kann die Wasserzufuhr für einzelne Pflanzen sehr individuell reguliert werden. Selbst die kleinsten Micro-Drip-Systeme können bereits bis zu zehn Sträucher oder zwanzig kleinere Nutzpflanzen vollautomatisch mit Wasser versorgen. Erweiterungen und Koppelungen sind durch die einfachen und standardisierten Stecksysteme jederzeit bei Bedarf möglich. Diese Investition lohnt sich auch langfristig, da eine Anpassung an Veränderungen in der Bepflanzung nur wenige Handgriffe erfordert. Außerdem ist diese Bewässerungstechnik sehr leicht und handlich. So kann sie auf Wunsch auch den Standort wechseln. Solche Micro-Drip-Systeme lassen sich nicht nur auf Beeten am Erdboden verwenden, sondern eignen sich darüber hinaus zur automatischen Bewässerung für Balkonkästen, mit denen oftmals die Fassaden historischer Gebäude im Eigentum der Kommunen verschönert werden. Auch diesen Systemen zur Bewässerung wird eine lange Lebensdauer bescheinigt.

Welche Schlussfolgerung sollten städtische Betriebe daraus ziehen?

Das Fazit ist, dass sich städtische Betriebe mit hohen Personalkosten bei der Pflege von Grünanlagen nicht abfinden müssen. Selbst mit kleinen Investitionen können die eigenen Lohnkosten und Kosten für Dienstleister spürbar und nachhaltig gesenkt werden. Bei einer klugen Auswahl der Bewässerungssysteme können die städtischen Betriebe sogar zum Vorbild bei der Nutzung erneuerbarer Energien und dem täglich praktizierten Umweltschutz werden.

Categories: Wirtschaft