Redakteur On Mai - 21 - 2012

Je älter Menschen werden, desto eingeschränkter werden sie in ihrer Mobilität. Um dem entgegenzuwirken, gibt es zahlreiche Hilfsmittel, die Senioren, aber auch gehbehinderten Menschen, einen großen Teil ihrer Mobilität erhalten können. Klassische Gehhilfen und Rollstühle sind solche Mittel. Diese haben aber einen Nachteil. Der mit ihrer Benutzung verbundene Kraftaufwand ist unter Umständen sehr groß, sodass gerade ältere Menschen Schwierigkeiten bei der Benutzung haben könnten. Hier stellt ein Fahrzeug eine sehr gute Alternative dar, denn solche Elektromobile werden mit Strom angetrieben. Es ist also keinerlei Kraftaufwand seitens des Benutzers notwendig.

Große Auswahl an Elektromobilen

Die Auswahl an verfügbaren Elektromobilen ist groß, weshalb man sich vor dem Kauf einige Gedanken machen sollte. So sollte man sich überlegen, welche Reichweite das Elektromobil haben soll. Menschen, die ihr Elektrofahrzeug nur dazu nutzen, um in der Nähe zum Einkaufen fahren zu können, können sich für ein Fahrzeug entscheiden, dass einen etwas schwächeren Motor - und somit eine geringere Reichweite - besitzt. Stehen allerdings regelmäßige Ausflüge in den Park oder längere Spazierfahrten an, sollte man sich für ein Elektromobil mit hoher Reichweite entscheiden. Fahrzeuge mit hoher Reichweite sind in der Regel auch schneller. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass ab einer Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h eine Versicherungspflicht für Elektromobile besteht. Auch die Größe des Elektromobils spielt eine Rolle. Kleinere Geräte können leicht im Ganzen in einem Kombi oder einem Van transportiert werden, bei größeren Mobilen sollte man darauf achten, dass diese leicht und ohne Werkzeug zerlegt und wieder zusammengebaut werden können. Ist dies der Fall, ist ein Transport im Kofferraum in der Regel problemlos möglich, sodass auch Ausflüge zu weiter entfernten Zielen möglich werden.

Sinnvolles Zubehör und Sicherheitsausstattung

Beim Kauf eines Elektrofahrzeuges für Senioren sollte auch ein Auge auf das Zubehör und die Sicherheitseinrichtung geworfen werden. Transportboxen, nach Möglichkeit abschließbar, sowie ein großer Korb, in welchem beispielsweise Einkäufe verstaut werden können, sollten vorhanden sein. Blinker, Hupe und Warnblinker sollten ebenfalls an Bord sein. Wird das Elektromobil auch nachts oder in der Dämmerung benutzt, sollte Wert auf ausreichend helle Scheinwerfer und Rücklichter gelegt werden. Auch der Sitzkomfort sollte überprüft werden. Einige Elektromobile verfügen über bequeme, gefederte Sitze, andere verzichten auf diesen Komfort.

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