Redakteur On November - 4 - 2010

Ein altes Gebäude kann immer noch renoviert werden, um dann mit erneuertem, altem Charme ein Geschäftshaus oder ein Haus voller belebter Mietwohnungen zu werden. Mehrere Jahrzehnte alte Fenster sind auszutauschen, vielleicht ist das Dach zu erneuern und vieles andere zu sanieren; dennoch lohnt es sich in manchen Situationen, ein altes Haus günstig zu kaufen, um dann von den bezahlten Pachten und/oder Mieten zu profitieren. Die Instandsetzung kostet natürlich Geld, doch das wird ja wieder eingenommen. Investitionen dieser Art sind nicht neu. Der eine Besitzer verliert das Interesse, zieht um, will sich nicht mehr mit der Vermietung belasten, der andere übernimmt die Immobilie, saniert und bringt neuen Glanz, aber auch neue Mieten.

Nun sind nicht alle alten Immobilien gleich. Manche werden auch von der Stadt beziehungsweise Gemeinde, in der sie stehen, unter Denkmalschutz gestellt. Ganze Straßenzüge in der Altstadt einer Ortschaft können davon betroffen sein. Hier darf nicht einfach ein Abriss oder eine Modernisierung zum Beispiel der Fassade erfolgen. Der Besitzer ist hier einigen Richtlinien unterlegen, die er nicht übergehen darf. Eine Wertminderung als solches tritt dennoch nicht ein. Die baulichen Möglichkeiten von heute lassen den Erhalt und eine gleichzeitige zeitgemäße Nutzung durchaus zu. Zudem sind Immobilien, die unter Denkmalschutz stehen, steuerlich von Vorteil. Hier können Beträge abgesetzt werden, die sonst, bei „normalen“ Altbauten, nicht angerechnet werden dürfen. Zudem gibt es die Option, Fördergelder zu nutzen, je nachdem, was am Haus oder Grundstück getan werden muss. Besondere Regelungen gelten noch für Bodenfunde und andere spezielle Vorfälle. Hier ist der Ansprechpartner zunächst die örtliche Baubehörde.

Categories: Immobilienwirtschaft